SPD-Ortsverein bleibt beim Nein zum Wasserkamp

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(nr) Einen Tag, nach dem der Steba und der Finanzausschuss der Stadt Hildesheim zugestimmt haben, die Gelder für die archäologischen Untersuchungen freizugeben, bekräftigt der SPD-Ortsverein weiterhin sein Nein zu einer möglichen Bebauung des Wasserkamps.

Im Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2016 hat sich der SPD-Ortsverein gegen weitere Neubaugebiete im Süden der Stadt ausgesprochen. Dieser Beschluss wurde auf der Jahreshauptversammlung erneuert und an die SPD-Ratsfraktion weiter geleitet.

Auch aus den Ortsräten der betroffenen Stadtteile Itzum und Marienburger Höhe gibt es Kritik an den Plänen der Stadtverwaltung, am Wasserkamp 500-600 Wohneinheiten zu schaffen. Eine Stellungnahme des Ortsrates Marienburger Höhe / Galgenberg gegen eine Bebauung des Wasserkamps konnte auf der letzten Sitzung aus formalen Gründen nicht verabschiedet werden.

Der SPD-Ortsverein Marienburger Höhe / Galgenberg wird sich bei der SPD-Stadtratsfraktion weiterhin dafür einsetzen, dass es nicht zu einer Bebauung des Wasserkamps kommt.

Am 13.3.2018 findet eine Mitglieder- und Stadtteilversammlung in der Mensa der Oskar-Schindler-Gesamtschule statt. Zu Gast ist Stadtbaurätin Andrea Döring. Das Thema Wasserkamp wird auch hier thematisiert werden. Alle Bürger_innen sind herzlichst eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

 
    Kommunalpolitik
 

 

1 Kommentar zu SPD-Ortsverein bleibt beim Nein zum Wasserkamp

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Rüdiger Bückmann

am um 13:48 Uhr

 

Es ist schon bezeichnend, dass alle SPD-Ratsmitglieder geschlossen zugestimmt haben,
70.000 Euro für den 1. Schritt zu einer Bebauung des Wasserkamps freizugeben, obwohl der SPD Ortsverein Südstadt und die beiden Ortsräte Marienburger Höhe und Itzum/Marienburg sich noch einmal generell gegen eine weitere Bebauung in Itzum ausgesprochen haben. Das ist SPD-Solidarität! Wenn man generell gegen eine Bebauung ist, muss man nicht archäolog. Sondierungen zustimmen, zumal archäolog. Funde noch nie eine Bebauung verhindert haben. Diese "Doppelstrategie" der SPD wird spätestens bei der nächsten Kommunalwahl 2021 bestraft, wenn durch Stimmen der SPD der Wasserkamp zersiedelt wird. Dass CDU, FDP und AfD trotz der Proteste der Mehrheit BürgerInnen der beiden betroffenen Stadtteile für eine Bebauung sind, war erwarten, aber dass auch die SPD sich vor den Karren von OB Meier spannen laesst, ist mehr als befremdlich. Empoerend ist, dass auch die Mitglieder des SPD Ortsvereins Suedstadt und sogar ein Mitglied des Vorstandes die Empfehlung des Ortsvereins ignoriert haben. Durch Wortbruch ist die Bundes SPD bei 16 % gelandet. Dass sollten alle bedenken, die Wahlversprechen brechen.


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