Lob- und Tadel auf dem Marienburger Platz

 

Foto: SPD

 

(bc) Es ist gute Tradition im Ortsverein Marienburger Höhe/Itzum, zweimal im Jahr in den Stadtteilen Infostände zu organisieren, um im direkten Kontakt mit den Bürgern Meinungen, Anregungen, aber auch Beschwerden und Lob für die Arbeit der Partei aufzunehmen.

 

Zum ersten Mal stellten sich am 8. Juni in ihren neuen Funktionen Nicole Reuß als Ortsbürgermeisterin Marienburger Höhe/Galgenberg und René Laske als Vorsitzender des Ortsvereins den Fragen der Bürger. Die bereit gestellten großen roten Schachteln, die „Lobbox“ und die „Meckerbox“ wurden gut gefüllt. Da die Bürgerinitiative für eine lebenswerte Marienburger Höhe und einen grünen Wasserkamp ebenfalls einen Infostand aufgebaut hatte, konnten sich die Bürger dort über die Pläne der Stadt zum Wasserkamp informieren und dann gleich gegenüber bei der SPD ihre Meinung zu einer möglichen Bebauung kundtun, wer dagegen ist, konnte per Infoblatt der BI eine „gelbe Karte“ zücken. Es kamen Bürger, die davon ausgehen, dass die SPD zu ihrer Wahlaussage von 2016 steht (keine weiteren Baugebiete in der Südstadt), aber auch Bürger, die meinten, in Itzum fehlen Bauplätze für Eigenheime.

Lob bekam die SPD für ihre Bürgernähe, die sie unter anderem mit Stadtteilveranstaltungen zu verschiedenen Themen und den Dialogständen beweist. Die Marienburger Höhe wurde als moderner Stadtteil mit guten Einkaufsmöglichkeiten gelobt, die Spielplatzsituation sei jetzt spitze, die neu gestalteten Plätze seien gut gelungen und gepflegt, die Nutzung daher überwiegend hoch.

Kritikpunkt war (wie jedes Mal), dass die Tempolimits im Stadtteil (Marienburger Straße) nicht eingehalten werden und öfter Kontrollen stattfinden müssen. Die sowieso große Verkehrsbelastung werde durch neue Baugebiete noch steigen. Die Grünflächenpflege müsse verbessert werden, Wegränder wachsen mit Unkraut zu. Es gäbe immer noch zu wenig Mülleimer (Tonkuhle) und sie sollten zum Beispiel an Spielplätzen regelmäßiger geleert werden. Dass dem Mensa-Neubau der Universität so viele Bäume geopfert werden mussten, wurde bedauert. Da der Wochenmarkt auf dem Marienburger Platz auch immer Kunden aus anderen Stadtteilen lockt, kamen auch einige Itzumer Bürger zum Stand, ihr Fazit: Wir leben gern und gut in Itzum. Am 9. Juni gab es dann den Infostand in Itzum vor dem Rewe-Markt. Anwesend war die gesamte Ortsratsfraktion (René Laske, Beate König, Sibel Güzel, Norbert Gaessler, Oliver Handelmann). Sie erhielten Unterstützung von dem landtagsabgeordneten Bernd Lynack, MdL, dem alten Vorsitzenden Hartmut Häger sowie Hannelore Michel.

In Itzum erfüllen die Sozialdemokraten ihren gesellschaftlichen Auftrag: Die Bürgerinnen und Bürger tragen Themen rund um die Grünflächenpflege sowie Hundekotbehälter mit integrierten Kottüten auf Hunde "Hotspots" vor.

Ebenfalls wünschen sich die Itzumerinnen und Itzumer einen Drogeriemarkt in Itzum/Marienburg um möglichst ein vollwertiges Angebot vor Ort zu haben und somit den eigenen Stadtteil in welchem sie sich wohlfühlen nur in speziellen Fällen verlassen zu müssen.

Besonders gelobt wurde die neue 30er Zone vor der Schule sowie dem AWO Familienzentrum. Hier freuete sich der Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende der SPD Ortsratsfraktion besonders, da er gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen dieser Errungenschaft ins Gespräch gebracht hat.

Das Thema Wasserkamp wurde natürlich auch hier zum Topthema. Es wurde kontrovers und respektvoll diskutiert. Fazit: Es ähnelt den Ortsvereinsbeschluss der SPD - Der Wasserkamp soll nicht bebaut werden.

 
    Kommunalpolitik
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.