Beschlüsse zur Kommunalpolitik

Wasserkamp
(Beschluss vom 21.02.2018)
Der SPD-Ortsverein Marienburger Höhe/ltzum spricht sich erneut gegen eine auch nur teilweise Bebauuung des Wasserkamps aus und fordert die SPD-Ratsmitglieder auf, diesen Beschluss bei den entsprechenden Abstimmungen im Rat der Stadt zu berücksichtigen.
Adressat: Fraktionen des Stadtrats und der Ortsräte

Berufsverbote
(Beschluss vom 21.02.2018)
Der Ortsverein begrüßt die Aufarbeitung der Berufsverbotsverfahren auf Landesebene durch Jutta Rübke und andere.
Er fordert dies auch auf kommunaler Ebene sowie eine Entschuldigung bei den Opfern, ihre Rehabilitierung und eine angemessene Entschädigung.
Adressaten: SPD-Landtagsfraktion, -Ratsfraktion, -Kreistagsfraktion

Planetenweg
(Beschluss vom 19.10.2016)
Der Ortsverein bittet den Ortsrat Itzum-Marienburg, das Projekt Planetenweg zu unterstützen und zwar insbesondere das Teilstück vom Gelben Turm bis nach Lechstedt. Der Ortsrat Marienburger Höhe/Galgenberg hat das Vorhaben bereits begrüßt und finanziell gefördert. Der Ortsrat Lechstedt hat sich in alter Zusammensetzung positiv geäußert und eine Zustimmung des neuen Ortsrats in Aussicht gestellt. Das Projekt selbst wurde vom Ortsverein bereits am 18.3.2014 mit der Einsetzung einer Arbeitsgruppe beschlossen. Vertreter dieser Arbeitsgruppe stehen bereit, dem Ortsrat das Vorhaben vorzustellen. Eine Zustimmung des Ortsrats erleichtert die Suche nach Sponsoren.
Adressat ist die Ortsratsfraktion

Entlastung des Uni-Parkplatzes an der Tilsiter Straße
(Beschluss vom 19.10.2016)
Der Ortsverein bittet den Ortsrat Marienburger Höhe/Galgenberg, die Verwaltung durch Beschluss aufzufordern, deutlicher auf den Entlastungsparkplatz der Universität an den Sportplätzen des PSV und MTV hinzuweisen. Insbesondere ist der Parkplatz auf dem bereits vorhandenen Hinweisschild vor der Einfahrt Großer Saatner als gleichwertiges Angebot kenntlich zu machen (z. B. durch P 1, P 2, P 3). Außerdem ist an der Einfahrt zum Parkplatz ein von beiden Seiten erkennbarer Hinweis auf den „Uni-Parkplatz“ anzubringen. Schließlich ist auch aus Richtung Marienburg ein Vorwegweiser auf die Uni-Parkplätze aufzustellen.
Adressat ist die Ortsratsfraktion

Metallsammelbehälter neben den Glascontainern
(Beschluss vom 19.10.2016)
Die Ortsräte werden gebeten zu beschließen, dass an den Glascontainer-Standorten auch Metallsammelbehälter aufgestellt werden. Damit würde dem oft missachteten Hinweis an den Containern Geltung verschafft, der das Hineinwerfen von Metallverschlüssen untersagt.
Adressat sind die Ortsratsfraktionen

Einführung einer gelben Tonne
(Beschluss vom 19.10.2016)
Der Ortsverein bittet die SPD-Ratsfraktion, sich für die Einführung einer gelben Tonne einzusetzen. Der ZAH ist davon zu überzeugen, dass die gelbe Tonne gegenüber den gelben Säcken Vorteile bringt:

  1. Umweltverschmutzung: Bei stürmischen Wetter werden die gelben Säcke durch die Luft geweht, gehen kaputt und entsprechend schmutzig sehen die Straßen aus – besonders in der City.
  2. Instabilität: Gelbe Säcke reißen schon bei normaler Benutzung oft auf, so dass der Inhalt verstreut wird.
  3. Nachschubproblem: Gelbe Säcke sind mitunter schwer zu bekommen, wenn man sie braucht. Der Kasten mit gelben Säcken im Rathaus ist schon seit Wochen leer und auf die Müllwagen zu warten ist müßig, da sie sehr unregelmäßig kommen.
  4. Nachhaltigkeit: Gelbe Tonnen sparen Ressourcen ein, da die Produktion von gelben Säcken entfällt.

Im Übrigen gibt es in anderen Bundesländern schon seit Jahren gelbe Tonnen, was dem Stadtbild zugutekommt.
Adressat ist die Ratsfraktion
 

Wahlprogramme für die Ortsratwahl in den Ortschaften Itzum-Marienburg und Marienburger Höhe/Galgenberg

In beiden Ortsräten knüpft die SPD an die erfolreiche Arbeit in den Jahren 2011 bis 2016 an. Sie bildete zusammen mit den Grünen die Mehrheit und stellte mit Beate König und Stefan Gerlach die Ortsbürgermeister.

Die Wahlprogramme stehen zum Download bereit.

Verfügbare Downloads Format Größe
Wahlprogramm für die Wahl des Ortsrats Itzum-Marienburg PDF 80 KB
Wahlprogramm für die Wahl des Ortsrats Marienburger Höhe / Galgenberg PDF 117 KB

Eine Straße für Senator Heinrich Fahrenholz
(Beschluss vom 17.3.2015)
Der Ortsverein Marienburger Höhe/Itzum beschließt, den Greifswalder Weg (zwischen Tonkuhle und Gartenfreunde Blauer Kamp) in Heinrich-Fahrenholz-Weg zu benennen.

Heinrich Fahrenholz, geboren am 07.07.1982 in Achim, war ein bedeutender sozialdemokratischer Kommunalpolitiker. Er kam am 10.10.1914 nach Hildesheim und wurde Lehrer am Andreas-Realgymnasium. Am 31.08.1919 wurde er zum unbesoldeten Senator im Magistrat von Hildesheim gewählt (als Kandidat der SPD). Von 1922 bis 1933 war er besoldeter Senator in Hildesheim. Von 1930 bis 1933 gehörte er dem Hannoverschen Provinzial-Landtag an. Am 27.03.1933 wurde Fahrenholz von den Nazis „beurlaubt“ und kehrte über Quelkhorn nach Achim zurück, wo er nach dem Krieg für wenige Monate bis zu seinem Tod am 28.10.1945 Unterbezirksvorsitzender der SPD und Landrat von Rotenburg war.

Achim ehrte ihn bereits mit einem Straßennamen. Zweimal schlug ihn das Stadtarchiv für eine Straßenbenennung in Hildesheim vor – die Ortsräte Itzum und Ochtersum bevorzugten Flurbezeichnungen.

Der Greifswalder Weg bietet sich an. Hausnummern müssen nicht neu vergeben werden. Greifswald bleibt in der Greifswalder Straße weiter sichtbar. Fahrenholz war ein Naturfreund und erforschte mit wissenschaftlichem Anspruch Kleinlebewesen. Und er war lange Jahre Bezirksvorsitzender im Reichsverband der Kleingärtner.

Adressat:  Ortsrat Marienburger Höhe/Galgenberg

Verfügbare Downloads Format Größe
Heinrich Fahrenholz - sein Leben und Wirken in Hildesheim PDF 182 KB