Dauerbrenner Verkehrssicherheit vor dem Klingeltunnel

 
Foto: Hartmut Häger

Themenabend zur Kommunalwahl im "Pemiere"

 

(tH) Die SPD Marienburger Höhe/Itzum hatte zur Stadtteilversammlung in das „Premiere“ eingeladen. Unter diesem Namen betreibt die Diakonie Himmelsthür an der Marienburger Straße eine Werkstätte für Menschen mit Assistenzbedarf.

 

Fast alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Mandate auf Orts-, Stadt- und Kreisebene waren erschienen, um die Einrichtung kennenzulernen. 46 von der Diakonie betreute Menschen wohnen in sechzehn Wohnungen und fünf Einfamilienhäusern auf der Marienburger Höhe. Die Diakonie setzt den Gedanken der Inklusion seit 2009 um. Die Erfahrungen sind durchweg positiv. Das einzige, was stört ist – der Klingeltunnel. Wobei die Mitarbeiterinnen nicht den Tunnel meinen, sondern die Radfahrer, die regelwidrig auf dem schmalen Fußweg von der Höhe kommend auf den Tunnel zurasen. Der Haupteingang wurde deshalb schon einmal provisorisch auf den Hinterhof verlegt. Für eine Einrichtung, die sich zum Stadtteil öffnen will, ist das natürlich inakzeptabel.

Detlef Hansen erläuterte seine Vorschläge zur Erhöhung der Sicherheit im Tunnel. Zur Entschärfung der Lage vor dem Tunnel kann aber nur die konsequente Durchsetzung des Verbots des Gegenverkehrs beitragen. Für die von Süden kommenden Radfahrer gibt es annehmbare Alternativen. Für den Stadtteiltreff der Diakonie ist es zwingend, dass sich die Radler daran halten.

Eine Anwohnerin beklagte den Zustand des Radwegs entlang der Innerste zum Hohnsen. Durch die ausgewaschenen Steine und die Schlaglöcher sei die Holperstrecke für Radfahrer und Rollstuhlbenutzer gefährlich geworden. Man wisse von diesem Problem, meinte Hansen. Ähnlich sehe es auch an der Sedanallee oder auf den Radwegen im Grüngürtel aus. Aber das Personal und das Geld seien knapp, so dass man Prioritäten setzen müsse. Die Ortsräte wollen sich für ein Schadstellenkataster einsetzen, das im Internet zugänglich ist. Dann könne jeder feststellen, ob seine Straße erfasst ist und wann mit der Schadensbeseitigung zu rechnen ist.

Von Hausbesuchen wurde berichtet, dass allgemeinpolitische Fragen die Kommunalpolitik überlagern. Umso wichtiger sei das genaue Hinhören und Erklären. Am 11. September gehe es zu allererst um Hildesheim.

 
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