Rundfahrt durch die Stadtentwicklung

 
Foto: Hartmut Häger

Detlef Hansen (links) erläutert mit Thomas Kulenkampff (Mitte) das Neubaugebiet Mackensen-Kaserne

 

(tH) Die jährliche „SPD on tour“ führte diesmal an die Stadtränder Hildesheims. Detlef Hansen, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, präsentierte dort – unterstützt vom ehemaligen Stadtbaurat Thomas Kulenkampff – vollzogene und geplante Veränderungen.

 
160820-spd-fahrt TowerFoto: Hartmut Häger

Die Reisegruppe vor dem "Airport-Tower"

Eine bunt gemischte Reisegruppe ließ sich als erstes die Entwicklung des neuen Stadtteils auf dem 11,8 Hektar großen Grundstück der früheren Mackensen-Kaserne erläutern. Für Itzumer: Es hat etwa die Größe des Baugebiets Hohe Rode. 600 Wohnungen könnten dort entstehen. Die Baugesellschaften Beamtenwohnungsverein, Gemeinnützige Baugesellschaft und Kreiswohnbau entwickeln dafür Pläne für unterschiedliche Ansprüche. Am neuen Übergang zur Goethestraße zeigte Detlef Hansen auf, wie es gelang, die Interessen von Ortsansässigen bei dem Anschluss des Neubaugebiets an die Stadt zu berücksichtigen.

Nächster Stopp: Das Holzhackschnitzelheizkraftwerk der „Energie Zukunft Hildesheim GmbH“, einer Tochtergesellschaft der EVI. Hier begleitete die Gruppe den EVI-Mitarbeiter Bastian Neumann auf dem Weg des Holzes bis zur Umwandlung zu Energie, also in Strom und Wärme. Das Holz, das sind im Jahr 17.000 Tonnen Resthölzer aus den Wäldern des niedersächsischen Landesforstes. Sie werden bei rund 900 Grad verbrannt. Am Ende gelangt der Dampf durch ein insgesamt zehn Kilometer langes Rohrsystem zu Großabnehmern wie dem Domviertel, dem HAWK-Campus am Weinberg, zum Rathaus und zum Kreishaus, zur Arneken-Galerie und zum Hauptbahnhof. Seit November 2011 besteht das Kraftwerk und entlastet die Atmosphäre jährlich von etwa 5.000 Tonnen Kohlenwasserstoff.

Bei einer „Hafenrundfahrt“ plädierte Hansen für einen vorrangigen Kanalausbau. Nach der Fertigstellung der Bolzumer-Schleuse müssten die Großmotorgüterschiffe auch den Hildesheimer Hafen erreichen können. 600.000 Tonnen werden zur Zeit im Hafen umgeschlagen. Die Hafenkapazität könnte mehr als das Doppelte verkraften und damit Straße und Schiene entlasten.

Letzter Halt: Flugplatz. Hier fiel der Blick auf das Gewerbegebiet Nord, das seit 1991 entwickelt wird. Vom Tower-Gebäude aus sah man über das Rollfeld hinweg auf den Neubau des LIDL-Logistikzentrums, der kurz vor der Fertigstellung stand. Die weitere Entwicklung wird von dem inzwischen genehmigten Autobahnanschluss abhängen, meinte Hansen und berichtete von Rangeleien zwischen Bund, Land um Kreis um die danach folgende Abstufung der Bundesstraße 6.

Im Flugplatz-Tower betreibt AWO-Trialog ein Lokal, das bei der Bewirtung der Gruppe seine Leistungsfähigkeit überzeugend unter Beweis stellte.

 
 
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