Itzum-Marienburg

Ortsratskandidaten Itzum-MarienburgFoto: SPD-OV Marienburger Höhe/Itzum

Wir kandidieren für den Ortsrat Itzum-Marienburg: Sibel Güzel, Dr. Norbert Gässler, Beate König, Oliver Handelmann, René Laske und Antonia Hilberg. Nicht abgebildet: Arne Hillberg, Dirk Schrieber.

Unser Programm für Itzum-Marienburg

Nach Jahren des räumlichen Wachstums ist die qualitative Weiterentwicklung Itzums und Marienburgs die Aufgabe für das Leben im Stadtteil. Unsere erfolgreiche Arbeit der letzten fünf Jahre wollen wir auch im neuen Ortsrat Itzum-Marienburg als SPD fortsetzen:

1. Itzum-Marienburg weiterentwickeln

Das „alte“ Itzum muss erkennbar bleiben. Wir wollen den dörflichen Charakter bewahren und die ursprüngliche Dorfmitte stärken.

Der SPD ist es gelungen, wichtige Elemente im Umfeld unseres Stadtteils, wie die Blickachse in das Innerstetal und den offenen Landschaftsraum des Wasserkampes zu erhalten.

Das neu gewachsene Itzum ist ohne klar erkennbare Ortsmitte entstanden. Die AWO-Kita, die Grundschule, das Bürgerhaus, die Heinrich-Engelke-Halle, der angrenzende Einkaufsmarkt, das „Haus St. Georg“ und die Veranstaltungs- und Freizeitfläche bilden jetzt die Neue Mitte.

2. Verbesserung der Verkehrswege

Itzum weiterentwickeln heißt auch die Verbesserung der Verbindungen im öffentlichen Regional- und Stadtverkehr. Die Anbindung des Stadtteils an die Schiene durch die Wiedereröffnung des Bahnhofs Marienburg als Haltepunkt bleibt weiter die Forderung der SPD. Die Verknüpfung von Straße und Schiene hat für Itzum und Marienburg, insbesondere mit dem Kulturcampus Domäne Marienburg, eine große Bedeutung.

Durch eine bessere Busanbindung Itzums an den Hauptbahnhof, ist es der SPD gelungen, dass das Angebot des ÖPNV erweitert wurde. Mit der Einführung eines Kurzstreckentickets soll die Nutzung der Stadtbusse attraktiver gestaltet werden.

Das Radwegenetz wollen wir sinnvoll durch einen dritten Fuß- und Radweg in die Innenstadt erweitern. Der Weg soll über den Wasserkamp und hinter dem Südfriedhof zur Straße Roter Stein führen und dann bei St. Ansgar die Innerste oder die Wiesenstraße erreichen.

Wir wollen den Panoramaweg, der um die Bebauung Itzums geführt ist und an der Domäne Marienburg endet, besser beschildern. Die direkte Verlängerung des Panoramaweges von der Hohe Rode zum Waldrand soll das Wegenetz zur Naherholung sinnvoll ergänzen.

Die Sicherheit der Verkehrswege ist für Fußgänger im Bereich „Scharfe Ecke“ noch nicht gewährleistet. Die Fußwege im Ort sollen stolperfrei und seniorengerecht erhalten werden.

3. Stadtteilidentität

Itzum ist, zusammen mit Marienburg, ein lebendiger, großer Stadtteil. Hier leben viele Menschen in verschiedenen Lebenssituationen und unterschiedlicher Herkunft gern; Familien mit kleinen und jugendlichen Kindern, Singles, Studierende und ältere Menschen fühlen sich vor den Toren der Großstadt wohl.

Als Zentrum der Begegnung, der Beratung und Weiterbildung leisten das Bürgerhaus Itzum und das AWO-Familienzentrum mit verschiedenen Kooperationspartnern gute Arbeit. Die SPD Itzum-Marienburg wird dieses Ziel auch im neuen Ortsrat tatkräftig unterstützen.

Es sind  ausreichend Spielmöglichkeiten, Freizeit- und Betreuungsangebote vorhanden. Dazu gehören nicht nur gut ausgestattete, saubere und sichere Spielplätze, die regelmäßig auf Schäden überprüft werden müssen, sondern auch naturbelassene Spielflächen. Der Jugendspielplatz an der Sporthalle wird gut angenommen.

Den Interessen der Jugend wird die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. Wir wollen, dass bei Planung und Umsetzung der Angebote, sowie im öffentlichen Gespräch, Kinder und Jugendliche aus Itzum und Marienburg als Betroffene und Handelnde einbezogen werden

Für die Erhaltung der Infrastruktur in unserem Ort, Geschäfte, Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Banken, Wochenmarkt auf der Marienburger Höhe, sonstige Dienstleistungsbetriebe und Restaurants, setzen wir uns ein. Gleiches gilt auch für den Anschluss einer schnellen Internetverbindung im ganzen Ort.

4. Kulturplan

Mit viel Engagement der Bürgerinnen und Bürger sind in und um Itzum in den letzten Jahren mehrere Kulturdenkmale restauriert und wieder zugänglich gemacht worden. Der Gelbe Turm, das Gut Wals-hausen, die Domäne Marienburg und die neue Lavesbrücke können mit den Natur- und Landschaftsschutzgebieten Roter Stein, der Itzumer Landwehr und weiteren markanten Punkten Grundlage für die Entwicklung eines Kultur- und Naturpfades bilden. Dieser stellt ein weiteres Element für die Erhöhung des Freizeitwertes in Itzum und Marienburg dar.

Im Bereich des Grüngürtels zwischen Martin-Boyken-Ring und Hausbergring wollen wir zusammen mit den Hochschulen einen „Weg zur Kunst“ anlegen. Auf den großen Rasenflächen entlang der Fußwege sollen Kunstgegenstände mit Informationstafeln aufgestellt werden.

5. Landschafts- und Naturschutz

Wegen der großen Ausweitung des Siedlungsgebietes in Itzum ist ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt des Ortsrandes gerichtet. Gemeinsam mit allen Betroffenen sollen Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet und umgesetzt werden. Dazu gehören auch die Bepflanzung von Feldrainen sowie die naturnahe Gestaltung kleinerer Fließgewässer.

In den vergangenen Jahren haben die Hochwässer in Itzum zugenommen; sie sind stärker als früher. Überflutete Keller, insbesondere der Einwohner und Einwohnerinnen in der Itzumer Hauptstraße, waren die Folge. Die zu geringe Dimensionierung des Kanal- und Abwassersystems wird hierfür verantwortlich gemacht. Die Stadt hat das Rückhaltebecken am Landwehrweg vergrößert. Ob diese Maßnahme ausreicht, wird der Ortsrat beobachten und, falls erforderlich, weitere Aktivitäten einfordern.

Die Eigeninitiative zur privaten Pflege von Grünanlagen soll gefördert werden.

6. Gemeinschaftliches Leben in Itzum

In Itzum und Marienburg sind alle Vereine, Verbände, Gruppen und Organisationen sowie die Kirchengemeinden ein unverzichtbarer Bestandteil für die gut funktionierende Ortsgemeinschaft. Die SPD wirbt deshalb besonders bei den Kindern und Jugendlichen, aber auch bei den Erwachsenen und Senioren die attraktiven Angebote der Sport- und anderen Vereine zu nutzen und sich in ihnen zu engagieren.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten möchten im neuen Ortsrat die Kontakte mit den Vereinen weiterhin fördern und ausbauen. Besonders gilt das für Marienburg und die Einrichtungen der Universität, die wir einladen, an unseren gemeinschaftlichen Aktivitäten in der Ortschaft teilzunehmen.

Neue Bürger und Familien werden begrüßt, auf Informationsveranstaltungen mit Informationsmaterial versorgt und zur Sprechstunde der Ortsbürgermeisterin eingeladen.

Bei allen diesen Punkten haben wir uns nach besten Kräften eingebracht und wollen das mit einem verjüngten Ortsrat auch in den nächsten Jahren tun. Denn ohne den Nachwuchs, der sich auch künftig für unseren Stadtteil engagiert, gibt es für uns alle keine Zukunft.

Denn zusammen, Junge und Alte in ganz individuellen Gesellschaftsformen und -schichten, werden wir es auch weiterhin schaffen, Itzum-Marienburg zukunftsorientiert und lebenswert aufzustellen.